Hochwertige Erdungsanlagen aller Art für Ihr Objekt

Wir bieten professionelle Erdungsanlagen im Raum Köln/Bonn und der Umgebung

Wir errichten für Sie Erdungsanlagen aller Art wie z. B.:

Fundamenterder

Die Erdungsanlage ist die erste technische Einrichtung, die bei modernen Neubauten eingebaut werden muss. Sie dient als Schutz- und Betriebserdung und ist Voraussetzung für das Funktionieren der gesamten Haustechnik. Bei Neubauten muss grundsätzlich ein Fundamenterder eingebaut werden. Die genauen Anforderungen bezüglich der konkreten Umsetzung des Fundamenterders sind anhand der DIN 18014:2007-09 zu entnehmen.

Wichtige Hinweise zum Aufbau des Fundamenterders:

  • Ist der Erder 5,0 cm mit Beton umflossen: Materialqualität: keine besonderen Anforderungen, empfohlene Abmessungen Bandstahl 30,0 x 3,5 mm oder Runddraht 10,0 mm Durchmesser.
  • Ist der Erder nicht mit 5,0 cm Beton umflossen: Materialqualität: V4A, empfohlene Abmessungen 30,0 mm x 3,5 mm oder Runddraht 10,00 mm Durchmesser
  • Wichtig: Erder müssen im dauerhaft feuchten Beton eingesetzt werden. Bei vollständig isolierender Abdichtung von der Betonplatte (Perimeterdämmung, “schwarze Wanne”, “weiße Wanne”) ist daher der Erder unterhalb der Abdichtung zu verlegen. => Bei Fundamenterdern in Verbindung mit einer Blitzschutzanlage ist in diesem Fall ein zusätzlicher Ringerder mit einer Maschenweite von 10,0 m x 10,0 m unterhalb der Abdichtung (z.B. Sauberkeitsschicht) aus korrosionsfreiem Material zu verlegen. Wenn das Gebäude keine Blitzschutzanlage erhält, so beträgt die Masche des zusätzlichen Ringerders 20,0 m x 20,0 m.
  • Sogenannte “Keilverbinder” sind für Fundamenter mit “gerüttelten Beton” nicht zulässig.
  • Der Erder ist vorzugsweise hochkant zu montieren. Bei waagerechter Montage ist besonders darauf zu achten, dass er allseits von Beton umschlossen wird.
  • Der Fundamenterder ist mit der Bewehrung in Abständen von 2,0 m dauerhaft elektrisch leitend zu verbinden.

Ringerder

Der Ringerder ist eine unterhalb der Erdoberfläche geschlossene Schleife um eine bauliche Anlage. Dieser sollte in einer Tiefe von mindestens 0,5 m und einem Abstand von 1,0 m von Außenwänden in gewachsenem Boden verlegt werden. Die Erderwirkung wird durch aufgeschüttetes oder durch Bauschutt aufgefülltes Erdreich verschlechtert.

Tiefenerder

Tiefenerder werden im Regelfall senkrecht in gewachsenen Boden eingetrieben. Ihr Vorteil ist es, dass sie große Tiefen erreichen und sich in Erdschichten befinden, deren spezifischer Widerstand im Allgemeinen geringer ist als in oberflächennahen Erdschichten. Erderlängen von 9,0 m haben sich in der Praxis als vorteilhaft erwiesen.