Äußerer Blitzschutz in Hürth, Köln und Umgebung

Blitzschutzsysteme als vorbeugender Brandschutz

Ein äußeres Blitzschutzsystem ist für die Sicherheit gegenüber einem direkten Blitzeinschlag essentiell. Dadurch beugen äußere Blitzschutzsysteme auch möglichen Bränden vor und können somit Ihr Gebäude vor Zerstörung schützen.

Blitzschutz ist somit auch Brandschutz. Sie planen, ein eigenes Haus zu bauen? Bedenken Sie schon vor dem Objektbau die Errichtung eines Erdungs- und äußeren Blitzschutzsystems. Bauunternehmen sowie Architekten sollten ein Erdungs- u. äußeres Blitzschutzsystem in Ihre Planung miteinbeziehen. Wir bieten Ihnen zuverlässigen äußeren Blitzschutz in Hürth, Köln und Umgebung. Dabei setzten wir auf höchste Qualität, modernste Techniken und die aktuellsten Normstandards.

Ein sicheres Blitzschutzsystem besteht aus drei wichtigen Komponenten: die Fangeinrichtung, die Ableitungsanlage und die Erdungsanlage. Die Blitzschutzbau VON DER VENN GmbH bietet Ihnen umfassende Planung und Umsetzung eines ganzheitlichen äußeren Blitzschutzsystems.

Die Fangeinrichtung zum Schutz gegen einen direkten Blitzschlag

Die Fangeinrichtung verhindert den direkten Blitzeinschlag in das geschützte Objekt. Unkontrollierte Einschläge werden abgewehrt. Dazu werden Fangstangen, gespannte Drähte, Maschennetze oder metallene Konstruktionen genutzt. Fangeinrichtungen sind an Ecken und Kanten des Objekts anzubringen. Dabei sind nach der DIN VDE 0185-3:2006-10 drei unterschiedliche Verfahren möglich:

  • das Blitzkugelverfahren (für alle Objekte geeignet): Blitzkugel, Radius entspricht der Blitzschutzklasse
  • das Maschenverfahren (geeignet für ebene Flächen, Dächer ohne Wölbung): Maschennetz auf der Dachfläche, Maschenweite entspricht der jeweiligen Blitzschutzklasse
  • das Schutzwinkelverfahren (geeignet für Gebäude mit einfacher Form und begrenzter Höhe): definierter Schutzwinkel im Schutzbereich

Die Fangeinrichtung fungiert als eine Art schützende Hülle, in die kein elektrisches Feld eindringen kann.

Die Ableitungsanlage zur zuverlässigen Leitung des Blitzstroms

Über die Ableitungsanlage wird der eingefangene Blitzstrom zuverlässig abgeleitet. Die Ableitung stellt die elektrisch leitende Verbindung zwischen der Fangeinrichtung und der letzten Komponente, der Erdungsanlage, dar. Dabei gilt es, mögliche Schäden durch Funkenbildung zu vermeiden.

Ableitungen sollen möglich direkt, auf kurzem Weg mit der Erdungsanlage verbunden werden. Diese sollten aus parallel verlaufenden Strompfaden bestehen. Die Anzahl nötiger Ableitungen richtet sich nach dem zu schützenden Objekt und wird durch die Blitzschutzklasse festgelegt.

Sie sollten in gleichmäßigen Abständen angebracht werden.

Die Erdungsanlage ist das Herzstück des äußeren Blitzschutzes

Durch die Erdungsanlage wird der Blitzstrom sicher in den Erdboden eingeleitet. Somit stellt die Erdungsanlage einen elementaren Bestandteil des äußeren Blitzschutzes dar. Sie werden bei Neubauten als erstes eingebaut. Daher sollten Häuslebauer, Bauunternehmen und Architekten schon vor Beginn eines Hausbaus über das äußere Blitzschutzsystem nachdenken. Eine nachträgliche Errichtung der Erdungsanlage kann komplex und teuer werden.

Kurze Fakten zum äußeren Blitzschutzsystem

Schutzabdeckung: Einfangen direkter Blitzeinschläge, Ableiten des Blitzstromes zur Erde, Verteilung des Blitzstromes in der Erde (Brand- und Zerstörungsschutz)

Wartungsintervall: wird mittels Risikoanalyse nach DIN EN 62305-3 ermittelt

Kosten: variieren je nach Objekt und Umfang des Blitzschutzsystems

Häufige Fragen zum äußeren Blitzschutz in Hürth, Köln und Umgebung

Wozu dient ein Blitzableiter?

Der äußere Blitzschutz stellt ein Sicherheitssystem zur Abwehr eines Blitzeinschlags dar. Dabei dient es nicht nur dem Blitzschutz, sondern auch dem potentiell daraus resultierenden Brandschutz sowie dem Schutz von Personen.

Für welche Gebäude ist äußerer Blitzschutz sinnvoll?

Das Gesetz verpflichtet private Haushalte nicht zum äußeren Blitzschutz. Dennoch sollten Häuslebauer sowie Architekten diese für alle Gebäude in Betracht ziehen. Prävention bietet den nötigen Schutz vor einem Blitzeinschlag und somit auch vor möglichen Bränden. Für höchstmögliche Sicherheit empfiehlt sich eine Kombination äußerer und innerer Blitzschutzsysteme.

Was ist eine Blitzschutzklasse?

Vor dem Installieren eines äußeren Blitzschutzsystems wird das zu schützende Objekt einer von vier Blitzschutzklassen zugordnet. Die Wirksamkeit der Blitzschutzklasse I ist mit 98% am höchsten, die der Blitzschutzklasse IV mit 81% am niedrigsten. Die Klasse wird anhand spezieller Konstruktionsregeln festgelegt, die die Gefährdung des jeweiligen Objekts einordnen.

Wie funktioniert äußerer Blitzschutz?

Der äußere Blitzschutz besteht aus drei Komponenten: der Fangeinrichtung, der Ableitungseinrichtung sowie der Erdungsanlage. Die Fangeinrichtung fängt den Blitz mittels leitfähigen Materials ein und verhindert somit einen direkten Einschlag. Die Ableitungseinrichtung stellt eine elektrisch leitende Verbindung zwischen der Fangeinrichtung und der Erdungsanlage dar. Sie leitet den Blitzstrom ab, sodass dieser durch die Erdungsanlage kontrolliert in den Erdboden gelangt und dort verteilt wird.

Welche Kosten fallen an?

Die Kosten für das äußere Blitzschutzsystem hängen von den jeweiligen Anforderungen des Gebäudes ab. Gemeinsam mit unseren Kunden erarbeiten wir maßgeschneiderte Lösungen, die sicheren Schutz bieten. Gerne erstellen wir Ihnen ein individuelles Konzept für Ihr Objekt und erstellen Ihnen auf Basis dessen ein erstes Angebot. Häuslebauer sollten bedenken, dass die Investition in ein sicheres Blitzschutzsystem späteren Kosten sowie den Verlust von unersetzlichen Wirtschaftsgütern sowie persönlicher Gegenstände oder Daten vorbeugt.

Wie oft muss der äußere Blitzschutz geprüft werden?

Die Wartungs- und Prüfintervalle werden mittels der normkonformen Risikoanalyse ermittelt. Diese legt die Blitzschutzklasse und darüber die Prüfungsintervalle fest. Die Prüfungen unterteilen sich in Sichtkontrollen und vollständige Prüfungen, bei denen zusätzlich zur visuellen Kontrolle auch messtechnische Untersuchungen vorgenommen werden.

Zahlt die Versicherung bei einem Blitzeinschlag?

Grundsätzlich verlangen Versicherungen keinen Blitzschutz. Feuer – oder Wohngebäudeversicherungen decken Schäden durch einen Blitzeinschlag ab, eine Hausratsversicherung zahlt für zerstörtes Inventar. Aber: manche Dinge, beispielsweise Daten, lassen sich nicht so leicht ersetzen. Zudem schützt ein Blitzableiter auch Personen.

Welche Vorteile bietet der äußere Blitzschutz?

Der äußere Blitzschutz dient dem Ableiten eines möglichen Blitzeinschlags. Dadurch wird das Gebäude geschützt. Nicht nur einem Brand und einer möglichen Zerstörung können vorgebeugt werden, sondern auch Personen werden geschützt. Der äußere Blitzschutz dient somit der allgemeinen Sicherheit.

Was muss beim Hausbau im Hinblick auf das Blitzschutzsystem beachtet werden?

Bereits vor den Bau eines neuen Objekts sollte an das Blitzschutzsystem gedacht werden. Zunächst ist die Erdungsanlage das erste, was bei einem Neubau eingebaut wird. Zudem bedingt die Beschaffenheit des Objekts nachträglich auch die Konstruktion des Blitzschutzes. Architekten und Bauunternehmer sollten daher die geeigneten Möglichkeiten des äußeren Blitzschutzes in ihre Planung miteinbeziehen.

Reicht ein äußerer Blitzschutz zur Sicherheit gegen einen Blitzeinschlag aus?

Nur eine Kombination von äußerem und innerem Blitzschutz bietet zuverlässige Sicherheit bei Blitzeinschlägen. Der Blitzstrom kann zu gefährlicher Funkenbildung führen, der im Gebäude liegende elektrische Geräte beschädigen kann. Somit beugt eine Kombination von äußerem und innerem Blitzschutz Brand und Zerstörung von Elektronik vor.